Mount St. Helens, Schichtvulkan im Gifford Pinchot National Forest, Washington, Vereinigte Staaten.
Mount St. Helens ist ein Stratovulkan im Gifford Pinchot National Forest im Staat Washington mit einem hufeisenförmigen Krater auf 2549 Meter Höhe. Die Flanken zeigen nackte Gesteinswände und Aschefelder, während der Gipfelbereich eine sich langsam aufbauende Lavadom aufweist.
Der Ausbruch vom 18. Mai 1980 riss die gesamte Nordseite des Berges ab und verwandelte die Landschaft in eine Mondlandschaft aus Schlamm und Geröll. Vorherige Eruptionen ereigneten sich im 19. Jahrhundert, doch keine war so zerstörerisch wie diese moderne Katastrophe.
Besucher können die Auswirkungen der Eruption auf die Region im direkten Gespräch mit Rangern und Wissenschaftlern nachvollziehen, die täglich vor Ort arbeiten. Viele Einheimische erzählen persönliche Geschichten über den Tag des Ausbruchs und wie ihre Familien die Katastrophe erlebten.
Das Johnston Ridge Observatory bietet direkte Sicht auf den Krater und die umliegende Verwüstungszone das ganze Jahr über. Wanderwege führen durch die Wiederaufforstungsgebiete, wobei einige Routen im Winter wegen Schnee geschlossen bleiben.
Ein aktiver Lavastrom im Krater fügt dem wachsenden Dom jeden Tag langsam neues Material hinzu, ein seltenes Beispiel für kontinuierliche vulkanische Aktivität. Forscher nutzen diese Gelegenheit, um Eruptionsprozesse in Echtzeit zu studieren und bessere Vorhersagemodelle zu entwickeln.
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