Denman Island, Insel in British Columbia, Kanada
Denman Island ist eine Insel in der Provinz British Columbia und liegt in der Bucht von Baynes Sound zwischen Vancouver Island und Hornby Island. Die Insel misst etwa 51 Quadratkilometer und wird von dichten Wäldern mit Douglasfichten, Westlichen Hemlocktannen und Rotzedernbäumen geprägt, besonders an der Westküste.
Spanische Entdecker kartierten die Insel 1791 auf ihren Erkundungsfahrten, und Kapitän Richards benannte sie 1860 nach dem britischen Admiral Joseph Denman. Die Insel war lange Zeit ein wichtiger Ort für lokale Handelsverbindungen zwischen den verschiedenen Inseln der Region.
Die indigenen Völker der Pentlatch und Sliammon hinterließen ihre Spuren durch Muschelhaufen und Grabstätten, die ihre Verbindung zu diesem Land zeigen.
Man erreicht die Insel mit einer zehnminütigen Kabelbahnfahrt von Buckley Bay auf Vancouver Island, mit regelmäßigen Verbindungen den ganzen Tag über. Es gibt keine großen Einrichtungen auf der Insel, daher sollten Besucher ihre Vorräte mitbringen oder vorher planen.
Die Insel ist nach einer Krankheit benannt, die in der Austernindustrie bekannt ist und 1960 erstmals hier identifiziert wurde. Das Denman Island Disease war ein wichtiger Meilenstein in der Marinebiologie und der Aquakulturforschung.
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