Sheringham Point Light, Historischer Leuchtturm in Shirley, Britisch-Kolumbien, Kanada.
Der Sheringham Point Light ist ein sechseckiger Betonturm mit weißem Anstrich, roten Details und einer Laternenspitze, der sich 19,5 Meter über die felsige Küste erhebt. Das Gebäude beherbergt eine funktionierende Fresnel-Linse dritter Ordnung, die bis heute als aktive Schifffahrtshilfe genutzt wird.
Das Bauwerk entstand 1912 als Reaktion auf den Schiffbruch der SS Valencia und wurde nach Plänen von William P. Anderson errichtet, um Schiffe durch die Juan de Fuca Strait zu leiten. Es markiert einen Wendepunkt in der Sicherung dieser gefährlichen Schifffahrtsroute vor der Küste British Columbias.
Der Leuchtturm trägt den Namen des nahegelegenen geografischen Vorgebirges und zeigt die enge Verbindung zwischen maritimen Strukturen und der Küstenlandschaft. Besucher sehen heute, wie lokale Gemeinschaften den Ort als Symbol der Seefahrtsgeschichte der Region pflegen.
Der Ort ist über ausgeschilderte Wanderweg erreichbar, die rund um die Anlage führen und einfach zu begehen sind. Besucher sollten festes Schuhwerk mitbringen, da das Gelände felsig ist und die Wege bei Nässe rutschig werden können.
Zwischen 1968 und 1989 war die Anlage eine Messstation für die kanadische Fischereibehörde und erfasste täglich Wassertemperatur und Salzgehalt. Diese wissenschaftlichen Daten trugen wesentlich zum Verständnis der lokalen Meeresökologie bei.
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