Kuper Island Indian Residential School, Ehemaliges Wohninternat auf Penelakut Island, Kanada.
Kuper Island Indian Residential School war eine katholische Institution auf der Insel Penelakut in British Columbia, die Indigenous-Kinder aufnahm. Das Gebäude befand sich in einer isolierten Lage in der Nähe von Chemainus und war für Jungen und Mädchen bestimmt.
Die Schule wurde 1890 gegründet und wuchs schnell, um Hunderte von Kindern aufzunehmen, bis sie 1975 geschlossen wurde. Sie war Teil eines größeren Systems, das über Jahrzehnte hinweg inländische Kindern von ihren Gemeinschaften trennte.
Der Ort ist mit dem Leid der Kinder verbunden, die dort ihre Sprache und Kultur nicht ausleben durften. Familien wurden über Generationen hinweg getrennt, und heute dient der Ort als Mahnmal für dieses dunkle Kapitel.
Der Ort ist heute eine Gedenkstätte und hat begrenzte öffentliche Zugänge; Besucher sollten sich vorher über Öffnungen und Richtlinien informieren. Das Gelände liegt auf einer Insel, daher ist es wichtig, die Erreichbarkeit vor dem Besuch zu überprüfen.
Archäologische Untersuchungen im Jahr 2021 führten zur Entdeckung von über 160 namentlich nicht eingetragenen Gräbern auf dem Gelände und entlang der Küste. Diese Funde zeigen das volle Ausmaß der Tragödie, die sich an diesem Ort ereignet hat.
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