Granville, Historische Siedlung in British Columbia, Kanada
Granville war eine Siedlung am Ufer von Burrard Inlet im heutigen British Columbia, die sich über sechs Stadtblöcke zwischen Burrard Inlet und Hastings Street erstreckte. Das Gebiet lag dort, wo sich heute der zentrale Bezirk von Vancouver befindet, mit Straßen, die von Cambie bis Carrall verlaufen.
Die Kolonie Britisch-Kolumbien gründete die Siedlung im Jahr 1870 und verwandelte damit das zuvor als Gastown bekannte Gebiet in eine geordnete Ortschaft. Die Wahl des Ortes als Eisenbahnendpunkt im Jahr 1884 führte kurz darauf zur Umbenennung in Vancouver und zur schnellen Entwicklung der Stadt.
Der alte Stadtkern, der einst die Siedlung bildete, ist heute das Herz der Innenstadt von Vancouver, wo Geschäftsleute durch historische Straßenzüge eilen und Touristen in Cafés verweilen. Die Straßen folgen noch immer dem ursprünglichen Raster, das die Siedler festlegten, und verbinden moderne Hochhäuser mit den wenigen erhaltenen Gebäuden aus der Gründerzeit.
Das Gebiet der ehemaligen Siedlung liegt heute im geschäftigen Stadtzentrum, wo Besucher zu Fuß die Straßen erkunden können, die noch immer dem alten Grundriss folgen. Die Lage am natürlichen Hafen, die einst zur Auswahl als Eisenbahnendpunkt führte, macht das Viertel auch heute noch leicht vom Wasser aus erreichbar.
Der Name überlebt heute in mehreren Wahrzeichen von Vancouver, darunter Granville Street, Granville Island und das Granville Entertainment District. Diese Orte tragen den Namen weiter, obwohl die ursprüngliche Siedlung selbst vor über einem Jahrhundert verschwand und Teil der größeren Stadt wurde.
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