Granville Island, Halbinsel mit öffentlichem Markt in Vancouver, Kanada.
Granville Island ist eine in False Creek gelegene Landzunge mit einem geschäftigen öffentlichen Markt, Kunsthandwerksboutiquen, Restaurants und Bühnen. Das Gelände erstreckt sich über mehrere Piers und bietet Wasser- und Grünflächen, auf denen täglich Menschen spazieren, essen und arbeiten.
Die Insel entstand Anfang des 20. Jahrhunderts aus Sandbänken, die aufgeschüttet wurden, um einen Hafen auszubauen. Diese Umgestaltung ermöglichte es, den Ort später von einer Fabrikzone in einen lebendigen öffentlichen Treffpunkt umzuwandeln.
Die Halbinsel pflegt Verbindungen zum indigenen Erbe durch die Anerkennung der traditionellen Gebiete der First Nations Musqueam, Squamish und Tsleil-Waututh.
Besucher können die öffentlichen Wege kostenlos nutzen, und der Zugang ist tagsüber einfach, da Parkplätze und Busanbindungen vorhanden sind. Die Gegend ist auch vom Wasser aus erreichbar, und das ganze Jahr über kann man hier spazieren und umschauen.
Das Gelände war ursprünglich eine Industrieanlage mit Eisengießereien und Sägewerken, bevor es in den 1970er Jahren in einen Kulturort mit Kunstgalerien, Werkstätten und Theatern umgewandelt wurde. Diese radikale Umnutzung machte es zu einem Beispiel dafür, wie historische Orte neue Leben bekommen können.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.