Haggett Hall, Studentenwohnheim an der Universität Washington, Seattle, Vereinigte Staaten.
Haggett Hall ist ein Studentenwohnheim an der University of Washington in Seattle mit zwei Betontürmen, die durch einen zentralen Lobbybereich verbunden sind. Die acht Stockwerke enthalten insgesamt 50 Zimmer pro Etage mit sechseckigen Grundrissen und Fenstern, die teilweise auf den Lake Washington blicken.
Das Gebäude wurde 1963 von den Architekten Kirk, Wallace and McKinley erbaut und sollte Arthur Haggett und Winnifred Sunderlin Haggett, ehemalige Dekane der Universität, ehren. Die bauliche Struktur mit zwei separaten Türmen widerspiegelte die damalige Praxis der geschlechterspezifischen Unterbringung.
Der Wohnkomplex war lange Zeit nach Geschlecht getrennt und schuf damit zwei verschiedene Gemeinschaften, die jeweils ihre eigenen Traditionen und sozialen Rhythmen entwickelten. Diese Aufteilung prägte das tägliche Leben der Bewohner und schuf unterschiedliche Kulturen in jedem Turm.
Der Zugang zu den Wohnbereichen erfolgt über den zentralen Lobbybereich, der als Orientierungspunkt für Besucher dient. Der Standort liegt im Campus-Umfeld, wodurch die Zugänglichkeit zu anderen Einrichtungen und dem See relativ direkt ist.
Die Zimmer haben ungewöhnliche dreieckige Schränke, die durch die sechseckige Grundrissform der Räume entstanden sind. Diese räumliche Besonderheit prägt die Erfahrung der Bewohner auf subtile, aber spürbare Weise.
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