Easton Glacier, Alpengletscher am Mount Baker, Washington, Vereinigte Staaten.
Der Easton Glacier ist ein Gletscher an der Südseite des Mount Baker, der sich von der Sherman Crater auf etwa 2.700 Metern bis hinab auf etwa 1.700 Meter erstreckt. Das Eis prägt das Landschaftsbild dieses Berges und bietet Wanderern Einblicke in die alpine Geologie der Kaskadenkette.
Der Easton-Gletscher ist nach Charles F. Easton aus Bellingham benannt, der sich für die Bewahrung der Geschichte des Mount Baker einsetzte. Zwischen 1850 und 1950 zog er sich um 2.420 m zurück; in einer kühleren, feuchteren Phase von 1950 bis 1979 stieß er 608 m vor und zog sich zwischen 1980 und 2006 um 275 m zurück. Von 1990 bis 2009 verlor er 300 m Länge und im Mittel 13 m Dicke.
Der Gletscher ist nach Charles F. Easton aus Bellingham benannt, der sich für den Erhalt der Geschichte des Mount Baker einsetzte. Dank des leichten Zugangs ist er ein beliebtes Ausflugsziel für Studierende der Western Washington University und der University of Washington; im Winter ist er auch per Schneemobil erreichbar.
Der Zugang erfolgt über Wanderwege, die von unteren Parkplätzen starten und in höhere Lagen führen. Besucher sollten auf wechselhaftes Wetter eingestellt sein und geeignete Ausrüstung sowie Genehmigungen für den Nationalforst mitbringen.
Der Gletscher hinterließ zwei deutlich sichtbare Seitenmoränen: die Metcalf-Moräne links und den Railroad Grade rechts. Auf dem Talboden sind Andesitaufschlüsse und Findlinge poliert, und Gletscherschrammen sind gut zu erkennen – Spuren des inzwischen zurückgewichenen Eises.
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