Whistler, Touristengemeinde in British Columbia, Kanada.
Whistler ist eine Gemeinde in den Coast Mountains von British Columbia, etwa 120 Kilometer nördlich von Vancouver gelegen. Die Siedlung erstreckt sich entlang eines Tals zwischen zwei Bergmassiven und wird von Gletscherseen und dichten Nadelwäldern umgeben.
Die erste Lodge für Besucher entstand 1914 durch Myrtle und Alex Philip, die damit den Grundstein für den späteren Tourismus legten. In den 1960er Jahren begann der Ausbau zur Wintersportdestination, der mit der Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 2010 seinen Höhepunkt fand.
Der Ortsname leitet sich von dem pfeifenden Geräusch der einheimischen Murmeltiere ab, die in den umliegenden Berghängen leben. Besucher bemerken die Mischung aus alpiner Architektur und Holzbauten im Ortszentrum, wo sich Cafés und Geschäfte entlang verkehrsberuhigter Gassen reihen.
Die Anreise erfolgt über den Sea-to-Sky Highway, der Vancouver mit der Region verbindet und im Winter gelegentlich Schnee oder Eis aufweisen kann. Shuttlebusse verkehren regelmäßig vom internationalen Flughafen Vancouver und bieten eine Alternative zum eigenen Fahrzeug.
Ein Gondelsystem verbindet die beiden Hauptberge über eine Strecke von mehr als vier Kilometern und ermöglicht den Wechsel zwischen den Skigebieten ohne Talabfahrt. Die Kabinen schweben dabei bis zu 436 Meter über dem Grund und bieten auch im Sommer Zugang zu höher gelegenen Wanderwegen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.