Offshore oil and gas in California, Ölförderplattformen im Santa-Barbara-Kanal, Vereinigte Staaten.
Die Offshore-Öl- und Gasförderung in Kalifornien umfasst 23 Bohrplattformen, die in der Santa-Barbara-Meerenge verteilt sind und Rohöl sowie Erdgas aus großen Meerestiefen fördern. Diese Anlagen unterscheiden sich erheblich in Größe und Kapazität, manche sind bemannt und andere werden ferngesteuert betrieben.
Die erste Offshore-Bohrplattform Kaliforniens wurde 1958 installiert und markierte den Beginn der großflächigen Meeresölförderung an der Westküste. In den Jahrzehnten danach expandierte die Industrie schnell, bis umweltliche Bedenken und regulatorische Änderungen das Wachstum bremsten.
Die Ölplattformen prägen das Bild der kalifornischen Küste und beeinflussen, wie lokale Fischer ihre Arbeit planen und welche Gewässer sie nutzen. Die Anwesenheit dieser Strukturen hat die maritime Gemeinschaft geprägt und verändert weiterhin, wie Menschen das Meer wahrnehmen.
Besucher können diese Strukturen vom Strand oder von Bootstouren aus sehen, müssen aber 500 Meter Sicherheitsabstand halten. Das beste Sichtfenster ist bei klarem Wetter und von erhöhten Küstenpunkten aus möglich.
Die untergetauchten Teile dieser Plattformen funktionieren als künstliche Riffe und beherbergen dichte Populationen von Felsenbarsch und anderen Meerestieren. Diese unerwartete Folge hat das Gebiet zu einem wichtigen Ort für das Meeresökosystem gemacht.
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