Ballarat, ghost town in California
Ballarat ist eine verlassene Siedlung in Inyo County, Kalifornien, die als Geisterstadt aus der Zeit des Goldrausches bekannt ist. Die Überreste bestehen hauptsächlich aus einfachen Lehmziegelgebäuden und Fundamenten, die über die trockene Wüstenlandschaft verstreut sind und zeigen, wie die Stadt einst strukturiert war.
Ballarat wurde 1897 gegründet, als Prospektoren in den nahen Canyons Gold und andere Mineralien entdeckten. Die Stadt verfiel schnell, nachdem die Minen geschlossen wurden, und die Post stellte 1917 ihre Dienste ein, was den Beginn des langen Niedergangs markierte.
Der Name Ballarat stammt von einer australischen Goldgräberstadt und erinnert an die globale Bewegung von Prospektoren während des Goldrauschs. Die wenigen verbliebenen Gebäude und Ruinen erzählen von einem Ort, an dem Menschen aus verschiedenen Herkunftsländern zusammenkamen, um ihr Glück zu suchen, und dieser Geist ist heute noch in den stillen Überresten spürbar.
Der Ort ist abgelegen und nur über Feldwege erreichbar, daher sollten Sie ein geländegängiges Fahrzeug mitbringen und ausreichend Wasser einpacken. Im Winter können bis zu 300 Camper in der Gegend übernachten, was es zu einer beliebten Basis für Wüsten- und Gebirgserkundungen macht.
Seldom Seen Slim war der letzte Bewohner und lebte von etwa 1918 bis 1968 allein in der Stadt, nachdem er lange Zeit nicht gebadet hatte und schließlich in einem alten Volkswagen und Anhänger lebte. Seine Geschichte verkörpert die extreme Isolation und die ungewöhnlichen Charaktere, die in solchen abgelegenen Orten entstanden.
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