Mount Sill, Berggipfel in der Sierra Nevada, Kalifornien.
Mount Sill ist ein Granitgipfel in der Sierra Nevada im US-Bundesstaat Kalifornien und liegt auf etwa 4.300 Metern Höhe. Er ist über einen felsigen Hochgrat mit dem benachbarten North Palisade verbunden und weist steile Wände sowie einen gezackten Gipfelbereich auf.
Der Gipfel wurde am 24. Juli 1903 erstmals von einer vierköpfigen Gruppe bestiegen, der unter anderem James Hutchinson und Joseph LeConte angehörten. Der Name des Berges ehrt Edward Rowson Sill, einen amerikanischen Dichter und Pädagogen des 19. Jahrhunderts, der keine Verbindung zum Bergsteigen hatte.
Der Berg ist bei erfahrenen Kletterern in der Bergsteigercommunity der Sierra Nevada bekannt, die ihn als Teil einer längeren Überschreitung der Palisade-Gipfel angehen. Wer die Flanken begeht, findet eine raue Felslandschaft aus Granit, die wenig Vegetation und eine sehr offene, weitläufige Silhouette zeigt.
Der Gipfel ist über mehrere Routen erreichbar, die von leichten Kraxelpassagen bis hin zu technisch anspruchsvollen Aufstiegen reichen, für die Seile und Ausrüstung notwendig sind. Die günstigsten Bedingungen findet man in den Sommermonaten, wenn Schnee und Eis auf den oberen Abschnitten weitgehend abgetaut sind.
Obwohl er zu Fuß auf rein nicht-technischen Routen erreichbar ist, liegt der Berg vollständig innerhalb der John Muir Wilderness, einem Gebiet ohne permanente Infrastruktur, was lange Zuzugswege durch unwegsames Gelände bedeutet. Schon der Zustieg dauert in der Regel mehrere Tage ab dem nächsten Parkplatz.
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