La Bayou, Spielkasino in der Innenstadt von Las Vegas, USA
La Bayou war ein Casino im Zentrum von Las Vegas, direkt an der Fremont Street Experience gelegen, einem überdachten Fußgängerbereich mit Dutzenden von Spielstätten. Es handelte sich um ein kleines, unabhängiges Casino mit rund 125 Spielautomaten und ohne die großen Tischspiele oder Showbühnen der benachbarten Hotels.
Das Gebäude begann 1913 als Las Vegas Coffee House, lange bevor die Stadt zu einem Glücksspielzentrum wurde. Im Jahr 1931, als Nevada das Glücksspiel legalisierte, erhielt die damalige Betreiberin eine der ersten Spiellizenzen des Bundesstaates, die je an eine Frau vergeben wurde.
La Bayou war bekannt dafür, münzbetriebene Spielautomaten zu betreiben, als viele andere Casinos längst auf Ticket-Systeme umgestellt hatten. Wer dort spielte, erlebte einen Stil des Glücksspiels, der in Las Vegas sonst kaum noch zu finden war.
La Bayou schloss 2016 und ist heute als eigenständiges Casino nicht mehr zugänglich. Der Bereich rund um die Fremont Street Experience ist jedoch weiterhin gut zu Fuß erreichbar und lässt sich ohne Orientierungsprobleme erkunden.
Bei jedem Betreten des Casinos verteilte das Personal Mardi-Gras-Perlen an die Gäste, eine Geste, die an die Karnevalstradition von New Orleans erinnerte. Kein anderes Casino in der Gegend bot eine solche Begrüßung an.
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