Lake Mead, Stausee am Colorado River in Nevada und Arizona, Vereinigte Staaten
Der Lake Mead ist ein Stausee des Colorado River am Hoover Dam, an der Grenze von Nevada und Arizona, 39 km östlich von Las Vegas. Bei voller Füllung ist er 180 km lang, bedeckt 640 km² und wird bis 162 m tief. Seine überfluteten Seitentäler bilden die Becken Boulder, Virgin, Temple und Gregg, verbunden durch The Narrows und den Virgin Canyon.
Als der Hoover-Staudamm 1935 fertiggestellt wurde, entstand der See und überflutete mehrere Täler und alte Siedlungen wie St. Thomas. Seither hat sich der Wasserstand immer wieder stark verändert, und in trockenen Jahren sinkt er deutlich ab.
Am Wasser reihen sich Yachten neben Hausbooten auf und Angelgruppen verbringen ganze Wochenenden in den flachen Buchten. Familien aus Las Vegas kommen oft zum Schwimmen und Grillen, während andere den ganzen Tag über Wasserski fahren oder mit dem Jetski unterwegs sind.
Mehrere Marinas verteilen sich entlang der Ufer und bieten Bootsverleih sowie Versorgungsstationen für längere Aufenthalte auf dem Wasser. Campingplätze liegen oft in den Buchten und bieten direkten Zugang zum Ufer, wobei die Wege je nach Wasserstand variieren können.
Bei niedrigem Wasserstand tauchen alte Relikte auf, darunter ein abgestürzter Bomber aus dem Jahr 1948 und die Ruinen von St. Thomas mit ihren Grundmauern und Ziegelsteinen. Manchmal sieht man auch Überreste von Straßen oder alten Booten, die jahrzehntelang unter Wasser lagen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 94.304 Mitwirkenden weltweit.