Frisco, Geisterstadt im Beaver County im Bundesstaat Utah
Frisco ist eine Geisterstadt in Beaver County, Utah, deren Ruinen von einem ehemals geschäftigen Bergbauort zeugen. Die Überreste zeigen alte Fundamente, verfallene Gebäude und charakteristische bienenkorbartige Holzkohlemeiler aus Stein, die einst zur Verhüttung von Erz verwendet wurden.
Frisco wurde in den 1870er Jahren gegründet, nachdem James Ryan und Samuel Hawks umfangreiche Silbervorkommen entdeckt hatten. Die Stadt boomte in den 1880ern, besonders als die Horn Silver Mine als eine der reichsten der Welt galt und eine Eisenbahnlinie den Ort erschloss.
Der Name Frisco stammt von den nahe gelegenen San Francisco Mountains, die dem Ort seinen Namen gaben. Die verbliebenen Steinstrukturen und der Friedhof zeigen heute noch, wie Menschen hier einst zusammenleben wollten, obwohl die Stadt schnell zu einem Zentrum für Glücksspiel und Saloons wurde.
Der Ort liegt etwa 25 Kilometer westlich von Milford und ist über Route 21 erreichbar. Der Besuch ist am besten tagsüber möglich, da die Gelände hügelig ist und es wichtig ist, auf den unebenen Boden und die teilweise instabilen Ruinen zu achten.
Als die Stadt 1885 von einer Bergbaukatastrophe heimgesucht wurde, kollabierte die Horn Silver Mine plötzlich und verursachte Erdstöße, die in der ganzen Region zu spüren waren. Dieser Zusammenbruch markierte das Ende der Blütezeit und führte zum schnellen Niedergang einer Stadt, die gerade noch etwa 6000 Einwohner zählte.
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