Humboldt Sink, Trockensee im Pershing County, Nevada, USA.
Humboldt Sink ist ein trockenes Seebecken in der nordwestlichen Nevada, wo der Humboldt River endet. Das Becken erstreckt sich über eine breite Fläche und zeigt die typischen Merkmale eines Endbeckens ohne natürlichen Abfluss.
Ein europäischer Forscher dokumentierte das Becken erstmals 1828 und gab ihm zunächst einen anderen Namen. Der heutige Name ehrte später einen bekannten Naturforscher der Wissenschaftsgeschichte.
Die Region war lange Zeit Heimat für indigene Völker, die hier Jagd betrieben und Ressourcen nutzten. Spuren dieser Besiedlung finden sich in archäologischen Stätten in der Nähe, die zeigen, wie Menschen über Generationen in dieser Landschaft gelebt haben.
Der Ort ist leicht über die Interstate 80 erreichbar, die an der nordwestlichen Kante vorbeiführt. Von hier aus können Besucher das trockene Seebecken und die umliegende Wüstenlandschaft erkunden.
Das Becken hat keinen natürlichen Abfluss, weshalb das Wasser des Humboldt River hier endet und verdunstet. Diese Eigenschaft führt zu unterschiedlichen Salzgehalt-Konzentrationen, die sich im Laufe der Zeit und Jahreszeiten verändern.
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