Rüsselsheim am Main, Industriestadt in der Metropolregion Frankfurt Rhein-Main, Deutschland
Rüsselsheim am Main liegt am nördlichen Ufer des Mains zwischen Frankfurt und Mainz und umfasst die Stadtteile Bauschheim, Hassloch und Königstädten. Die Bebauung reicht vom Flussufer bis zu leicht ansteigenden Feldern auf etwa 88 Metern Höhe.
Die Siedlung entstand im 5. Jahrhundert als fränkischer Hof und wurde im Jahr 840 erstmals schriftlich als Rucilesheim erwähnt. Ab 1899 wandelte der Bau des Opel-Werks den landwirtschaftlich geprägten Ort in ein industrielles Zentrum der Rhein-Main-Region.
Der Name leitet sich von einem fränkischen Siedler namens Rucila ab, dessen Hof hier einst stand. Heute sieht man entlang des Mains noch Reste alter Industrieanlagen neben modernen Wohnvierteln, die zeigen, wie sich der Ort vom Dorf zur Arbeiterstadt gewandelt hat.
Regionalbahnen verbinden den Bahnhof direkt mit Frankfurt und Mainz, was Tagesbesuche aus beiden Richtungen ermöglicht. Die Stadtteile Bauschheim und Königstädten erreicht man mit lokalen Bussen oder zu Fuß über Wege am Mainufer entlang.
Das örtliche Theater zeigt regelmäßig Stücke über die Geschichte der Automobilproduktion und ihre Auswirkungen auf das Alltagsleben der Bewohner. Im Museum sind Originalwerkzeuge und Maschinen aus den frühen Jahrzehnten der Fahrzeugfertigung ausgestellt, die Besuchern die technische Entwicklung nahebringen.
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