Stralsund, Mittelalterlicher Hansehafen in Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland.
Stralsund ist eine Stadt an der Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern, die auf einer Halbinsel zwischen dem Festland und der Insel Rügen liegt. Die Altstadt wird von drei hohen Backsteinkirchen überragt, deren Türme über den roten Dächern und engen Gassen des mittelalterlichen Stadtzentrums aufragen.
Die Stadt erhielt 1234 die Stadtrechte und trat 1293 der Hanse bei, was ihr Reichtum durch den Ostseehandel brachte. Nach dem Dreißigjährigen Krieg fiel sie 1648 an Schweden und kam erst 1815 nach den napoleonischen Kriegen zu Preußen.
Das Ozeaneum im Hafen zeigt in seinen Aquarien lebende Meerestiere der nördlichen Meere und zieht Familien an, die Robben und Pinguine auf dem Außendeck beobachten. Der Fischmarkt am Hafen verkauft an den Wochenenden geräucherte Heringe nach alter Pommerscher Tradition.
Die Bahnhof liegt am Rand der Altstadt und bietet direkte Verbindungen zu den größeren Städten Norddeutschlands. Für die Überfahrt nach Rügen kann man die Brücke mit dem Bus nehmen oder den Fußweg über den Rügendamm wählen, der etwa eine Stunde dauert.
Die St.-Marien-Kirche besitzt eine astronomische Uhr aus dem 14. Jahrhundert, die bis heute die Mondphasen und Planetenbewegungen anzeigt. Im Gewölbe des Rathauskellers lagern noch mittelalterliche Weinfässer, die bei Führungen zu sehen sind.
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