Simon Bamberger House, Neugriechische Residenz in Salt Lake City, Vereinigte Staaten
Das Simon Bamberger House ist ein Wohnhaus im Neo-Griechischen Stil in Salt Lake City. Die Fassade zeigt klassische Elemente wie Pilaster, Fenstererker und ein Gebälk, die dem Gebäude an der 623 E. 100 South eine formale und elegante Erscheinung verleihen.
Das Haus wurde zwischen 1881 und 1888 erbaut und war der Wohnsitz von Simon Bamberger, der von 1917 bis 1921 Gouverneur von Utah wurde. Bamberger war der erste Gouverneur des Staates, der nicht der Mormonenkirche angehörte.
Das Anwesen steht für die erfolgreiche Integration eines deutsch-jüdischen Einwanderers in die politische Landschaft Utahs zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts.
Das Gebäude ist heute als Büroraum genutzt und wurde 1979 vom Architekten John B. Anderson renoviert. Besucher sollten beachten, dass es sich um ein privat genutztes Gebäude handelt und nur die Außenfassade aus der Straße sichtbar ist.
Bamberger war ein deutschjüdischer Einwanderer, der sich in Utahs politisches Leben integrierte und religiöse Spannungen durch Humor und Verständnis überwand. Seine Geschichte zeigt, wie ein Außenseiter in einer Gemeinschaft, die von einer dominant religiösen Gruppe geprägt war, Anerkennung fand.
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