Feuerhalle Villach, Denkmalgeschütztes Objekt und Krematorium in Villach, Österreich.
Die Feuerhalle Villach ist ein Krematorium mit Gedächtnishalle in einem Waldfriedhof in Villach, Kärnten. Das Gebäude zeichnet sich durch klare kubische Formen und flache Walmdächer aus.
Die Feuerhalle wurde zwischen 1952 und 1953 vom Architekten Erich Boltenstern erbaut und war das sechste Krematorium Österreichs sowie das erste, das nach dem Zweiten Weltkrieg errichtet wurde. Es markierte einen Wendepunkt in der österreichischen Bestattungskultur der Nachkriegszeit.
Der Trauersaal ist ein Ort für Gedenkfeiern und stille Abschiede, wo sich lokale Bräuche rund um Bestattungen und Trauer zeigen. Die Räume sind schlicht gestaltet und laden zu Besinnung ein, was die österreichischen Werte von Würde und Respekt vor dem Verstorbenen widerspiegelt.
Das Krematorium befindet sich auf dem Gelände des Waldfriedhofs Villach und ist mit dem Auto erreichbar, da Parkplätze für Besucher vorhanden sind. Ein Besuch bei Tageslicht erleichtert die Orientierung im bewaldeten Friedhofsgelände.
Nach einer umfangreichen Renovierung zwischen 2002 und 2006 wurde das Gebäude um ein zweites Kremationssystem und moderne Kühlkammern erweitert. Seitdem werden hier Einäscherungen für mehr als 30 Bestattungsunternehmen aus der gesamten Region durchgeführt.
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