Zentrum für Kunststofftechnik Leoben, Forschungs- und Rechenzentrum in Leoben, Österreich
Das FRZ Leoben ist ein Forschungs- und Rechenzentrum mit vier Flügeln, die um einen zentralen Kern angeordnet sind und dabei Stahlkonstruktionsprinzipien in das Design einbeziehen. Die Anlage verfügt über Laboreinrichtungen und Abteilungen, die sich auf verschiedene Aspekte der Kunststofftechnologie konzentrieren.
Die Architekten Günther Domenig und Eilfried Huth entwickelten zwischen 1969 und 1974 das Strukturdesign des Gebäudes. Das Projekt erhielt 1974 einen Preis auf der Europäischen Stahlkonvention und zeigte damit die Bedeutung seiner innovativen Stahlbauweise.
Das Gebäude hat den Spitznamen 'Rostschwammerl' bekommen, weil seine Fassade aus Cortenstahl eine besondere visuelle Wirkung hat. Dieser Name ist in der Stadt bis heute beliebt und zeigt, wie die Bewohner das markante Bauwerk wahrgenommen haben.
Das Gebäude lässt sich leicht von außen erkennen und ist vom zentralen Bereich Leobens aus zugänglich. Bei einem Besuch sollte man beachten, dass es sich um eine aktive Forschungseinrichtung handelt und der Zugang begrenzt sein kann.
Im Jahr 2008 wurden die originalen Stahlbleche der Fassade durch graue Aluminiumplatten mit roten Akzenten ersetzt, was dem Gebäude ein moderneres Aussehen gab. Diese Umgestaltung veränderte das visuelle Erscheinungsbild grundlegend, während die markante Architektur erhalten blieb.
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