Silistar, Geschützter Strand in der Gemeinde Tsarevo, Bulgarien.
Silistar ist ein geschützter Küstenstreifen an der Schwarzmeerküste, der sich etwa einen Kilometer lang erstreckt und feinen Sand mit klarem Wasser bietet. Das Gelände wird von Wald geprägt, der bis unmittelbar an die Wasserlinie heranreicht.
Das Gebiet wurde 1992 vom bulgarischen Umweltministerium als Schutzgebiet ausgewiesen und in das Strandzha-Naturpark-System integriert. Diese Unterschutzstellung markierte den Übergang von landwirtschaftlicher Nutzung zum Status eines Naturschutzgebietes.
Das Land wandelte sich von traditioneller landwirtschaftlicher Nutzung mit Schweinezucht während der sozialistischen Zeit zum heutigen Naturschutzgebiet.
Der Zugang zum Strand erfolgt über eine unbefestigte Straße zu einem Parkplatz, wo Besucher grundlegende Einrichtungen wie Zeltmietungen und einen kleinen Shop finden. Die Lage an der südlichsten bulgarischen Küste bedeutet, dass es am sichersten ist, tagsüber zu fahren.
Das Naturschutzgebiet grenzt unmittelbar an die türkische Grenze und ist damit Bulgariens südlichster Küstenpunkt mit klarer Vegetation. Diese Lage macht es zu einem seltenen Ort, an dem man die Grenze zwischen zwei Ländern vom Strand aus direkt sehen kann.
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