Oneida Nation of the Thames, First-Nations-Siedlung in Middlesex County, Kanada.
Die Oneida Nation of the Thames ist eine Erste-Nationen-Siedlung im Südwesten Ontarios mit administrativen Einrichtungen, Gesundheitszentren und Schulen für über 6.000 registrierte Mitglieder. Die Gemeinde bietet umfassende Dienstleistungen direkt vor Ort an.
Im Jahr 1840 verließen Oneida-Familien New York und siedelten sich in Ontario an, nachdem sie Land in Middlesex County gekauft hatten. Dieser Umzug markierte den Anfang ihrer Gemeinschaft in Kanada.
Die Nation pflegt ihre Onyota'a:ka-Sprache durch Unterrichtsprogramme, die in der Gemeinschaftslonghall stattfinden. Traditionelle Zeremonien finden das ganze Jahr über statt und verbinden die Menschen mit ihren Wurzeln.
Besucher können das Verwaltungszentrum besuchen, wo Community-Dienstleistungen, Gesundheitsprogramme und Bildungsangebote verfügbar sind. Die Longhouse ist ein zentraler Ort für kulturelle Zusammenkünfte und Veranstaltungen während des Jahres.
Die Gemeinde wird eher als Siedlung denn als Reserve bezeichnet, was widerspiegelt, dass das Land direkt vom Staat gekauft wurde. Diese Bezeichnung zeigt einen wichtigen rechtlichen und kulturellen Unterschied in ihrer Geschichte.
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