Fort Témiscamingue, Handelsposten in Duhamel-Ouest, Kanada.
Fort Témiscamingue liegt am östlichen Ufer des Timiskaming-Sees und war ein wichtiger Handelspunkt zwischen der Hudson Bay und dem Sankt-Lorenz-Strom. Die Stätte erstreckt sich über ein Gebiet, das archäologische Schichten aus verschiedenen Epochen enthält.
Die Handelsstation wurde 1679 von Montrealer Kaufleuten gegründet und diente als Knotenpunkt für den Fellhandel. Nach einer Zerstörung durch Iroquois im Jahre 1688 wurde sie 1720 an der Obadjiwan-Stelle wiederaufgebaut.
Die Stätte zeigt Spuren von Siedlungen, die bis zu 6500 Jahre zurückreichen und Werkzeuge aus fremdem Stein sowie frühe Keramik umfassen. Diese archäologischen Funde zeigen, wie lange Menschen bereits an diesem Ort lebten.
Die Stätte ist für Besucher derzeit bis Frühling 2025 geschlossen, doch Schulgruppen können von Juni bis Oktober Führungen buchen. Es ist ratsam, sich vorher anzumelden und die genauen Öffnungstermine zu überprüfen.
Ein Wasserkraftwerk an der Ottawa am 1919 veränderte die Uferlinie und führte dazu, dass alle ursprünglichen Gebäude abgebaut werden mussten. Heute sehen Besucher hauptsächlich archäologische Überreste, wo einst Strukturen standen.
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