Museum of Inuit Art, Kunstmuseum im Queen's Quay Terminal, Harbourfront Centre in Toronto, Kanada.
Das Museum of Inuit Art war ein Kunstmuseum im Queens Quay Terminal im Harbourfront Centre in Toronto, Ontario, das Werke von Inuit-Künstlern aus dem gesamten arktischen Norden zeigte. Die Ausstellungsräume waren in einem modernen Gebäude am Seeufer untergebracht und stellten originale Skulpturen und andere Kunstwerke in weißen, hell gestalteten Galerien aus.
Das Museum wurde im Juni 2007 von David Harris gegründet, einem ehemaligen Lehrer aus Nunavut, der arktische Kunst nach Toronto bringen wollte. Es war knapp ein Jahrzehnt geöffnet, bevor nahe gelegene Bauarbeiten 2016 zur Schließung führten.
Die Sammlung des Museums zeigte Skulpturen aus Stein, Knochen, Elfenbein und Geweih, wobei jede arktische Region ihren eigenen unverwechselbaren Stil entwickelt hatte. Die Werke stammten direkt von Künstlern aus dem hohen Norden und gaben Einblick in deren Alltag und Traditionen.
Das Museum befand sich direkt an der Uferpromenade von Toronto, sodass es sich gut mit einem Spaziergang durch das Harbourfront-Viertel verbinden ließ. Neben der Ausstellung gab es eine Verkaufsgalerie, in der Besucher echte Kunstwerke erwerben konnten, die direkt von Künstlernetzwerken aus der Arktis bezogen wurden.
Die Innenwände des Museums bestanden aus unregelmäßig geformten Metallstrukturen und Trockenbau, die an die zerklüfteten Formen arktischer Landschaften erinnern sollten. So wurde die Architektur selbst zu einem Teil der Ausstellung, bevor die Besucher auch nur ein einziges Kunstwerk betrachteten.
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