Ontario, Provinz in Kanada, Ostregion.
Ontario reicht von den Großen Seen bis zur Hudson Bay und umfasst ausgedehnte Wälder, zahlreiche Seen sowie dicht besiedelte städtische Zentren und abgelegene Wildnisgebiete. Die südlichen Teile liegen im gemäßigten Klimabereich, während die nördlichen Regionen subarktische Bedingungen aufweisen.
Die Provinz trat am 1. Juli 1867 der Kanadischen Konföderation bei und ging aus dem früheren Kanada West hervor. Die Erschließung der Nordgebiete begann im frühen 20. Jahrhundert mit dem Bau von Eisenbahnlinien und der Entdeckung von Bodenschätzen.
Die Region präsentiert das Erbe indigener Völker durch Galerien, Museen und Bildungszentren, in denen Besucher die Traditionen der First Nations, Inuit und Métis kennenlernen können. Viele Gemeinden veranstalten lokale Feste, bei denen traditionelle Musik, Handwerk und Küche im Mittelpunkt stehen.
Die Provinz umfasst mehrere nationale und provinciale Parks, die ganzjährig Freizeitaktivitäten wie Camping, Wandern, Skifahren und Wassersport in verschiedenen Regionen bieten. Die besten Reisezeiten variieren je nach Gebiet: Der Süden ist von Frühling bis Herbst gut zugänglich, während der Norden im Sommer am einfachsten zu erreichen ist.
Der Norden liegt auf dem Kanadischen Schild, einer geologischen Formation aus uraltem Gestein, die Mineralien enthält und Tausende Seen formt, deren Ursprung Milliarden Jahre zurückreicht. Das Gestein selbst ist an vielen Stellen freigelegt und lässt sich beim Wandern direkt betrachten.
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