Eriekanal, Historischer Wasserweg im Bundesstaat New York, Vereinigte Staaten
Der Erie Canal ist eine historische Wasserstraße im Bundesstaat New York, die sich über 584 Kilometer von Buffalo am Eriesee bis Albany am Hudson River erstreckt. Das System umfasst 36 Schleusen und mehrere steinerne Aquädukte, die Flüsse und Täler überqueren, darunter den Genesee River.
Die Bauarbeiten begannen im Jahr 1817 und wurden 1825 abgeschlossen, wodurch die erste befahrbare Verbindung zwischen dem Atlantik und den Großen Seen entstand. Das Projekt machte New York zur wichtigsten Handelsstadt der jungen Nation und förderte die Besiedlung der westlichen Gebiete.
Entlang des Kanals haben sich verschiedene Gemeinschaften niedergelassen, deren Einfluss heute in den Ortsnamen, der Architektur und den lokalen Traditionen sichtbar bleibt. Viele dieser ehemaligen Kanaldörfer sind heute Orte, in denen man noch immer Festivals und Märkte besuchen kann, die an die Zeit der Binnenschifffahrt erinnern.
Die Wasserstraße ist heute vor allem für Freizeitaktivitäten zugänglich, mit Wander- und Radwegen entlang großer Teile der Strecke. Mehrere Abschnitte bieten auch Bootsfahrten an, die einen Blick auf die erhaltenen Schleusen und Brücken ermöglichen.
Die Kosten für den Transport von Waren zwischen Albany und Buffalo sanken nach der Eröffnung um etwa 95 Prozent, während sich die Reisezeit von mehreren Wochen auf rund zehn Tage verkürzte. Diese Veränderung machte die Wasserstraße zu einer der wichtigsten Verkehrsadern des 19. Jahrhunderts in Nordamerika.
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