Mackinac Island, Historische Insel in Michigan, Vereinigte Staaten.
Mackinac Island liegt zwischen der oberen und unteren Halbinsel von Michigan im Huronsee und erstreckt sich über eine Landschaft aus Wäldern, Kalksteinfelsen und viktorianischen Häusern. Die Ortschaft im Zentrum ist von Holzveranden und weißen Zäunen geprägt, während sich an den Ufern Pfade und Parks entlangziehen, die zum Wandern einladen.
Britische Truppen errichteten 1780 hier ein Fort, das während des Unabhängigkeitskrieges und des Krieges von 1812 eine militärisch wichtige Rolle spielte. Später wurde das Gebiet zu einem beliebten Sommeraufenthalt für wohlhabende Familien aus dem Mittleren Westen, die große Holzhotels und Cottages bauten.
Der Name stammt aus dem Ojibwe: „mishimikinaak“ bedeutet „Große Schildkröte“ und bezieht sich auf die Form der Insel; die Franzosen schrieben Michilimackinac, die Briten kürzten zu Mackinac. Die Anishinaabe betrachteten die Insel als Heimstatt von Gitche Manitou, dem Großen Geist, und brachten hier Opfer dar; zudem wurden hier Häuptlinge begraben.
Fähren vom Festland bringen Besucher hierher, die dann das Gebiet zu Fuß, mit dem Fahrrad oder in Pferdekutschen erkunden können. Da Autos verboten sind, empfiehlt sich festes Schuhwerk für die Wege entlang der Küste und durch die Wälder, während ein Fahrrad die Rundfahrt um die gesamte Insel erleichtert.
Das Verbot von Motorfahrzeugen trat bereits 1898 in Kraft und machte das Eiland zu einem der wenigen Orte in Nordamerika, wo Pferdekutschen bis heute den Verkehr bestimmen. Rund 500 Pferde leben auf dem Gebiet und ziehen täglich Besucher und Waren von den Anlegestellen ins Zentrum und wieder zurück.
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