Idaho State University, Forschungsuniversität in Pocatello und Idaho Falls, Vereinigte Staaten
Die Idaho State University ist eine öffentliche Forschungsuniversität in Pocatello mit weiteren Standorten in Idaho Falls, Meridian und Twin Falls. Die Einrichtung umfasst spezialisierte Fakultäten für Gesundheitswissenschaften, Pharmazie, Ingenieurwesen und ein großes medizinisches Ausbildungszentrum in Meridian.
Die Hochschule entstand aus der privaten Academy of Idaho, die 1901 von der presbyterianischen Kirche gegründet wurde und zwei Jahre später in staatliche Trägerschaft überging. Der Name wurde mehrfach angepasst und die Einrichtung erhielt ihren heutigen Titel mit der Anerkennung als vollwertige Universität im Jahr 1963.
Der Campus in Pocatello liegt im historischen Siedlungsgebiet der Shoshone und Bannock, deren Namen heute verschiedene Einrichtungen der Hochschule tragen. Studierende aus ländlichen Gemeinden in Idaho bilden einen großen Teil der Gemeinschaft und prägen das Campusleben durch ihre Verbindung zur Region.
Die Hauptgelände in Pocatello und Idaho Falls sind frei zugänglich und Besucher können durch die offenen Bereiche gehen, um die Architektur und Grünanlagen zu sehen. Viele öffentliche Veranstaltungen wie Theateraufführungen, Konzerte und Sportveranstaltungen stehen auch Nicht-Studierenden offen.
Das Gebäude beherbergt ein Museum für Naturgeschichte mit paläontologischen Sammlungen aus der Region, darunter Fossilien aus den nahegelegenen Bergen. Der Campus verfügt außerdem über einen eigenen Forschungsreaktor für nukleare Ausbildung, einen der wenigen noch aktiven an einer amerikanischen Universität.
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