Mount Taylor, Schichtvulkan in Cibola County, Vereinigte Staaten.
Der Mount Taylor ist ein erloschener Schichtvulkan, der sich auf 3444 Meter (11.301 Fuß) über dem Meeresspiegel erhebt und im Cibola County im Nordwesten von New Mexico liegt. Seine breite Basis erstreckt sich über mehrere Kilometer und die Flanken zeigen deutliche Spuren vergangener Lavaströme zwischen bewaldeten Hängen und offenen Wiesen.
Kolonisten aus Spanien nannten den Berg zunächst Cebolleta wegen der wilden Zwiebeln am Fuß, doch 1849 benannte ihn die US-Regierung nach Präsident Zachary Taylor um. Die vulkanische Aktivität endete vor etwa drei Millionen Jahren und hinterließ die heutige kegelförmige Silhouette.
Vier indigene Völker betrachten den Berg als heilig, wobei die Diné (Navajo) ihn als Tsoodził kennen und als südliche Grenze ihrer traditionellen Heimat verehren. Heute kommen Nachfahren dieser Gemeinschaften hierher, um spirituelle Zeremonien abzuhalten und den Ort zu respektieren.
Wanderwege führen durch Wälder aus Kiefern und Tannen bis hinauf zu offenen Gipfelbereichen, wobei die Route je nach Jahreszeit teils Schneefelder quert. Wegen der Höhe kann die Luft dünn wirken, daher sollte man Zeit für die Akklimatisierung einplanen und genug Wasser mitnehmen.
Jedes Jahr findet hier die Mount Taylor Winter Quadrathlon statt, ein Ausdauerwettkampf, der Radfahren, Laufen, Langlauf und Schneeschuhwandern kombiniert. Teilnehmer müssen sich auf wechselndes Gelände und unterschiedliche Techniken einstellen, während sie den Hang des Vulkans hinauf- und hinabsteigen.
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