Lees Ferry, Ansiedlung am Colorado River im Coconino County, Arizona
Lee's Ferry ist ein Flussübergang über den Colorado River in Nordarizona, an dem frühe Siedler eine Transportverbindung aufbauten. Der Ort umfasst die kleine Ranch von John D. Lee, die Fähranlage und die Ruinen eines Handelspostens, die zeigen, wie die Siedler an diesem abgelegenen Punkt lebten und arbeiteten.
Lee's Ferry wurde 1864 gegründet, als Missionare erstmals den Colorado River überquerten, und 1873 wurde das erste Fährboot in Betrieb genommen. Nach 1874 wurde ein Fort errichtet, um die wachsenden Spannungen zwischen Siedlern und Navajo zu bewältigen, und der Betrieb endete 1928, als eine Brücke den Fluss überbrückte.
Lee's Ferry war ein Treffpunkt zwischen Siedlern und Navajo-Völkern, wo Handel und Austausch stattfanden. Die Spannung zwischen diesen Gruppen prägte das tägliche Leben am Fluss und hinterließ sichtbare Spuren in der Art, wie die Siedlung aufgebaut wurde.
Der Ort liegt in einem offenen, felsigen Gelände mit wenigen modernen Annehmlichkeiten, daher sollten Sie ausreichend Wasser und Sonnenschutz mitbringen. Die alten Gebäude sind verteilt und können zu Fuß erkundet werden, aber es gibt wenig Schatten und das Gelände ist rau.
John D. Lee, der Gründer der Fähre, wurde 1877 wegen seiner Rolle im Massaker von Mountain Meadows hingerichtet, eine der kontroversesten Episoden in der Geschichte des frühen Utah. Seine Frau Emma übernahm daraufhin die Fährenoperation und führte sie erfolgreich weiter, bis die moderne Brücke 1928 gebaut wurde.
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