Cowboy Wash, Archäologische Stätte und Schutzgebiet im Südwesten von Colorado, Vereinigte Staaten.
Cowboy Wash ist ein archäologisches Schutzgebiet im Südwesten Colorados, das neun Ausgrabungsstätten an den Hängen des Ute Mountain umfasst. Zu den erhaltenen Überresten gehören Grubenhaus-Ruinen und Sammlungen von Steinwerkzeugen der Vorfahren der Pueblovölker.
Zwischen 1150 und 1175 n. Chr. lebten hier Gemeinschaften der Vorfahren der Pueblovölker und hinterließen Spuren ihrer Siedlungen. In den 1990er Jahren wurden diese Stätten ausgegraben und dokumentierten damit ein wichtiges Kapitel der Vorgeschichte des amerikanischen Südwestens.
Cowboy Wash ist für die Ute-Gemeinschaft ein Ort von tiefer Bedeutung, da die Ausgrabungen in enger Zusammenarbeit mit lokalen Stammesführern und religiösen Vertretern durchgeführt wurden. Diese Zusammenarbeit beeinflusste direkt, wie die Funde dokumentiert und interpretiert wurden.
Mehrere Wanderwege verbinden die neun Ausgrabungsstätten miteinander, sodass man das Gebiet gut zu Fuß erkunden kann. Am angenehmsten ist ein Besuch im Frühling oder Herbst, wenn die Temperaturen gemäßigter sind.
Forscher analysierten antike Fäkalien aus der Siedlung mithilfe moderner Labormethoden und stießen dabei auf unerwartete Befunde. Die Ergebnisse lieferten Hinweise darauf, dass hier menschliches Gewebe verzehrt wurde, was die Stätte zu einem der bemerkenswertesten Funde in der Forschung zur Vorgeschichte des Südwestens machte.
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