Hell's Backbone Road, Gebirgsschotterstraße zwischen Boulder und Escalante, Utah
Hell's Backbone Road ist eine Schotterstraße, die Boulder und Escalante in Utah verbindet und sich durch das Grand Staircase-Escalante National Monument windet. Die Route erhebt sich bis auf etwa 2.800 Meter Höhe und führt über steil abfallende Bergkämme mit steilen Abhängen auf beiden Seiten.
Die Civilian Conservation Corps erbaute diese Bergstraße in den 1930er Jahren, als Boulder der letzte kartografierte Siedlungsort im zusammenhängenden Gebiet der Vereinigten Staaten war. Das Projekt war Teil einer Initiative zur Erschließung isolierter ländlicher Gegenden während der Wirtschaftskrise.
Die Straße verbindet Besucher mit abgelegenen Wanderwegen in die Box Death Hollow Wilderness Area, wo man Utahs wilde Berglandschaften unmittelbar erleben kann. Menschen nutzen diese Route, um tiefer in die wenig besiedelte Hochgebirgsregion vorzudringen und die Einsamkeit dieser Gegend zu spüren.
Die Strecke erfordert trockene Bedingungen und klares Wetter für sichere Durchfahrten, wobei Wintermonate den Zugang normalerweise durch Schnee beschränken. Besucher sollten mit Schlaglöchern und unebenem Untergrund rechnen und das Fahrzeug entsprechend ausstatten.
Ein 30 Meter langes Betonbauwerk überquert eine tiefe Schlucht und kennzeichnet den engsten Abschnitt der Straße, wo Klippen etwa 150 Meter tief hinabfallen. Diese Stelle ist sowohl strukturell bemerkenswert als auch eine der gefährlicheren Passagen auf der gesamten Route.
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