Monument Valley, Felsformationen im Colorado Plateau, Vereinigte Staaten.
Monument Valley ist eine Ansammlung roter Sandsteintürme und Tafelberge, die sich in der Wüstenlandschaft an der Grenze zwischen Arizona und Utah erheben. Die größten Formationen ragen bis zu 300 Meter über den Talboden und bilden eine der bekanntesten Silhouetten Nordamerikas.
Wind und Wasser haben über Millionen von Jahren die weicheren Schichten abgetragen und die härteren Sandsteinformationen freigelegt, die heute sichtbar sind. Die Navajo leben seit Jahrhunderten in dieser Region und betrachten die Felsen als heilige Stätten ihrer Vorfahren.
Die Navajo Nation verwaltet dieses Gebiet und führt hier weiterhin traditionelle Zeremonien durch, die für Außenstehende meist nicht zugänglich sind. Besucher können mit einheimischen Führern sprechen und dabei mehr über die Bedeutung der Felsen und die Verbindung der Gemeinschaft zu diesem Ort erfahren.
Eine unbefestigte Rundstrecke von etwa 27 Kilometern führt durch das Tal und ist mit den meisten Fahrzeugen befahrbar, wobei Staub und Schlaglöcher üblich sind. Geführte Touren mit Navajo-Guides ermöglichen den Zugang zu weiteren Bereichen, die ohne Begleitung nicht betreten werden dürfen.
Das Gebiet liegt auf einer Höhe von etwa 2160 Metern und erstreckt sich über die Staatsgrenze zwischen Arizona und Utah innerhalb des Navajo-Territoriums. Viele der bekanntesten Felsformationen tragen Navajo-Namen wie Tse Bii Ndzisgaii, was auf die tiefe Verbindung der Gemeinschaft zu diesen Orten hinweist.
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