Schloss Prangins, Schloss aus dem 18. Jahrhundert in Prangins, Schweiz
Das Schloss Prangins ist ein klassisches Gebaude im franzosischen Stil aus dem 18. Jahrhundert, das in einem weitlaufigen Park oberhalb des Genfer Sees liegt und heute das Schweizerische Nationalmuseum beherbergt. Das Museumsgebaude erstreckt sich uber mehrere Etagen und ist mit Sammlungen ausgestattet, die die Geschichte der Region und ihrer Bewohner durch Epochen hinweg dokumentieren.
Das Schoss wurde 1732 erbaut und ersetzte eine altere Befestigung, die wahrend der Eroberung durch Bern im Jahr 1536 zerstort wurde. Der Neubau war Teil der Entwicklung der Region, als wohlhabende Kaufleute und Bankiers ihre Macht in Form imposanter privater Gebaude demonstrierten.
Das Museum zeigt die Lebensbedingungen der Region durch persönliche Gegenstände, Möbel und Dokumente, die das Alltagsleben verschiedener Gesellschaftsschichten widerspiegeln. Die Ausstellungen konzentrieren sich auf das Zuhause als Zentrum sozialer Aktivitäten und wie Menschen im Laufe der Zeit zusammengelebt haben.
Der Ort ist mit offentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar und liegt in unmittelbarer Nahe eines Bahnhofs. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da der Park und das Gebaude viel Laufen erfordern, besonders wenn man alle Ausstellungsbereiche erkunden mochte.
Die Schlossanlage beherbergt einen funktionsfähigen historischen Gemüsegarten, der nach den Originalplanen aus dem 18. Jahrhundert angelegt und gepflegt wird. Dieser Garten folgt den Anbaumethoden und Pflanzentypen aus dieser Zeit und zeigt, wie Ernährung und Gartenbau in wohlhabenden Haushalten funktioniert haben.
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