Täuferbrücke, Steinerne Fußgängerbrücke in Corgemont, Schweiz.
Die Anabaptistes-Brücke überspannt eine enge Schlucht und verbindet zwei Seiten des Geländes mit einer steinernen Konstruktion. Das Bauwerk hat ein Metallgittergeländer und eine robust wirkende Struktur, die fest in die Felswände eingebunden ist.
Im 17. Jahrhundert nutzten Anabaptisten diese Stelle als geheimen Treffpunkt, um der Verfolgung in der Bernischen Jura zu entgehen. Die Brücke steht als stille Erinnerung an diese Zeit der religiösen Spannungen in der Region.
Die Brücke ist Teil eines Wanderwegs, der mehrere Orte verbindet, an denen Anabaptisten in den Schweizer Bergregionen zusammenkamen. Besucher können heute noch die Spuren dieser religiösen Gemeinschaften in der Landschaft erkennen.
Der Zugang erfolgt über einen markierten Wanderweg, der von Corgémont aus startet und gut zu Fuß erreichbar ist. Die Brücke selbst ist stabil und für regelmäßige Besucher vorbereitet, bietet aber ein Abenteuer, da sie über einer Schlucht hängt.
Unter der Brücke sind in den Felswänden geheimnisvolle Inschriften eingraviert, die bis heute nicht vollständig entziffert wurden. Diese rätselhaften Zeichen werfen Fragen über ihre Herkunft und Bedeutung auf und faszinieren Besucher und Forscher gleichermaßen.
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