Kartause Oujon, Archäologische Stätte und Schweizer Kulturgut der Klasse A in Arzier-Le Muids, Schweiz.
Die Chartreuse d'Oujon sind die Überreste eines Kartäuserklosters, das in einer Waldlichtung des Jura auf etwa 1000 Metern Höhe liegt. Die Ausgrabungen zeigen Fundamentmauern, Kellergänge und die Grundrisse der verschiedenen Gebäude, die das Leben der Mönche organisierten.
Das Kloster wurde 1146 gegründet und war das erste Kartäuserkloster in der Schweiz. Nach einem Brand 1537 verweigerten die Berner Behörden die Erlaubnis zum Wiederaufbau, was zur Auflösung des Klosters führte.
Die Ruinen zeigen die Layout typische Kartäuserklöster des Mittelalters, wie Ausgrabungen seit 1945 enthüllt haben. Besucher können die Grundmauern und Wände sehen, die einen Eindruck von der strengen, einsamen Lebensweise vermitteln, die diese Mönchsgemeinschaft hier führte.
Das Gelände ist zugänglich, aber der Weg führt durch Wald und erfordert gutes Schuhwerk bei feuchtem Wetter. Wer mehr über die gefundenen Gegenstände erfahren möchte, findet eine Sammlung im Historischen Museum von Nyon.
Archäologische Ausgrabungen seit 1945 haben ein komplettes Kartäuserkloster enthüllt, was solche Klöster für die Forschung studierbar macht. Große Landschenkungen vom lokalen Herrn Olivier de Mont ermöglichten die Gründung und machten es zu einem Zentrum der frühen kartäusischen Bewegung.
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