St. Margarethener Kalksandstein, Kalksteinbruch in Sankt Margarethen, Österreich.
Der Steinbruch in Sankt Margarethen, Österreich, fördert Kalkstein in Gelb-Braun bis Hellgrau mit eingelagerten Korallenablagerungen und Muschelformationen. Der Stein wird durch spezialisierte Schneidmaschinen gewonnen und hauptsächlich für Bauzwecke verwendet.
Der Kalksteinabbau begann im 15. Jahrhundert und lieferte Material für Wiens Stephansdom, besonders für den südlichen Turm. Der Standort blieb über Jahrhunderte eine wichtige Quelle für Bausteine in der Region.
Der Steinbruch ist Schauplatz eines Bildhauer-Symposiums, das seit 1959 regelmäßig stattfindet und Künstler aus verschiedenen Ländern anzieht. Hier entstehen Kunstwerke, die später im Freigelände ausgestellt werden und das Gelände in eine lebendige Galerie verwandeln.
Der Steinbruch ist ein aktiver Arbeitsplatz mit laufender Extraktion und wurde durch sein Bildhauer-Symposium auch für Besucher zugänglich. Man sollte festes Schuhwerk tragen und auf die Sicherheitsvorschriften des Geländes achten, da hier schwere Maschinen arbeiten.
Das Gelände bietet Lebensraum für Fledermauskolonien, die die Risse und Höhlen des Kalksteins nutzen. Zahlreiche Vogelarten haben sich ebenfalls an die steinige Umgebung angepasst und nisten dort.
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