Haus zum Neuen Ochsen, Kulturdenkmal in Gais, Schweiz.
Das Haus zum Neuen Ochsen ist ein Gebäude in Gais, das Ende des 18. Jahrhunderts mit architektonischen Merkmalen dieser Zeit erbaut wurde. Der stattliche Bau mit seinen charakteristischen Fensterreihen und gestaltetem Dachwerk prägt bis heute das Ortsbild von Gais.
Samuel Heim beauftragte 1796 die Errichtung dieses stattlichen Hauses, wobei Konrad Langenegger als Hauptunternehmer fungierte. Nach seiner ursprünglichen Nutzung als Gasthof erlebte das Gebäude später eine Umwandlung zu anderen Zwecken.
Das Gebäude trägt den Namen "Zum Neuen Ochsen", was auf seine historische Funktion als Gasthof verweist. Die Fassade zeigt die charakteristische Handwerkstradition der Appenzeller Region mit aufwendiger Holzverzierung und farblichen Akzenten.
Das Gebäude steht im Zentrum von Gais an der Dorfplatz und ist leicht zu Fuß erreichbar. Besucher können die Außenfassade bewundern, wobei freier Zugang zu den öffentlichen Bereichen rund um das Haus gegeben ist.
Das Haus betrieb bis 1901 eine Heilanstalt, die sich auf Molkentherapie spezialisierte - eine damals beliebte Behandlungsmethode. Diese therapeutische Nutzung ist heute kaum noch bekannt, obwohl sie dem Gebäude eine medizinische Vergangenheit verleiht.
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