Henry-Dunant-Museum, Biografisches Museum in Heiden, Schweiz.
Das Henry Dunant Museum befindet sich in einem Gebäude mit vier Räumen, das früher als Bezirksspital diente, und zeigt Dokumente, Fotografien und persönliche Gegenstände des Gründers des Roten Kreuzes. Die Sammlung umfasst Briefe, Tagebucheinträge und Gegenstände aus verschiedenen Phasen seines Lebens und seiner humanitären Arbeit.
Dunant verbrachte seine letzten Jahre in Heiden und starb dort 1910, nachdem er sich bereits aus der öffentlichen Arbeit zurückgezogen hatte. Das Museum wurde 1969 gegründet, um sein Leben und Vermächtnis in diesem Ort zu bewahren, wo er seine letzten Tage ruhig verbrachte.
Das Museum zeigt, wie Dunants Ideen der Menschlichkeit in der heutigen Welt weiterleben und welche Rolle sein Denken für globale Hilfsorganisationen spielt. Besucher können sehen, wie die Grundwerte des Roten Kreuzes bis heute in praktischer Arbeit wirken.
Das Museum befindet sich in der Nähe des Dorfzentrums und ist leicht zu Fuß erreichbar, mit ausreichend Platz zum Besuch an den meisten Tagen. Die Führungen vor Ort helfen Besuchern, die Exponate in ihrem historischen Kontext besser zu verstehen.
Das Museum beherbergt eine der wenigen erhaltenen Nagasaki-Friedensglocken, die das Atombom benbardement überstand und zu besonderen Anlässen erklingt. Die Glocke verbindet Dunants Vermächtnis mit einer der bedeutendsten humanitären Katastrophen des 20. Jahrhunderts.
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