Navajo Dam, Erddamm in San Juan County, USA
Der Navajo-Damm ist ein Erddamm, der den San Juan River im Nordwesten von New Mexico aufstaut und einen langen Stausee namens Navajo Lake bildet. Das Wasser erstreckt sich durch ein Tal aus rotem Sandstein und reicht bis in Teile des angrenzenden Bundesstaates Colorado.
Der Damm wurde in den frühen 1960er Jahren vom Bureau of Reclamation der US-Bundesregierung fertiggestellt, als Teil eines umfassenden Plans zur Bewässerung von Farmland und zur Regulierung des Wasserflusses im Colorado-Becken. Die Navajo Nation, nach der das Bauwerk benannt ist, lebte in dieser Region schon lange vor dem Bau.
Das Reservoir wird als Navajo-Stausee bekannt und zieht Angler aus der gesamten Region an, da der unterhalb des Damms fließende San Juan River für seine Forellenpopulation bekannt ist. Entlang der Ufer sieht man Zelte, Angelruten und Boote, was dem Ort einen entspannten, alltäglichen Charakter verleiht.
Der Bereich rund um den Stausee ist über eine kleine Stadt namens Navajo Dam erreichbar, die in der Nähe des Dammbauwerks selbst liegt. Wer angeln möchte, sollte sich vorab über die lokalen Vorschriften informieren, da für den San Juan River spezielle Regeln gelten.
Das Wasser, das durch den Damm aufgestaut wird, kommt aus großer Tiefe des Stausees und ist daher kälter als das ursprüngliche Flusswasser. Diese Kälte hat den San Juan River in eines der bekanntesten Forellengewässer im Südwesten der USA verwandelt, obwohl Forellen dort von Natur aus gar nicht vorkamen.
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