Pagoda of Cishou Temple, Buddhistische Pagode im Bezirk Haidian, China
Die Pagode im Cishou-Tempel ist ein Bau aus Stein und Ziegeln mit dreizehn Dachgesimsen, die sich zu einer Höhe von etwa 50 Metern erheben und eine achteckige Grundform aufweisen. Das gesamte Bauwerk besteht aus mehreren Ebenen mit ornamentalen Details, die sowohl strukturelle als auch dekorative Zwecke erfüllen.
Das Bauwerk wurde 1576 während der Ming-Dynastie unter Befehl der Kaiserinwitwe Li in Auftrag gegeben und folgte dem Vorbild der Pagode des Tianning-Tempels. Diese kommerzielle Auftragsvergabe zeigt, wie wichtig solche religiösen Strukturen für die kaiserliche Familie waren.
Die Basis des Pagodenbauwerks zeigt 312 buddhistische Statuen in Nischen, zusammen mit Schnitzereien traditioneller chinesischer Musikinstrumente wie der Guqin und dem Sheng. Diese dekorativen Elemente spiegeln die kunsthandwerkliche Meisterschaft und religiöse Hingabe wider, die in der Gestaltung des Ortes zum Ausdruck kommt.
Der Ort lässt sich am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen, insbesondere über die Haltestelle Cishousi in der Nähe des Balizhuang-Viertels. Besucher sollten die beste Sichtbarkeit und Zugänglichkeit am Vormittag oder frühen Nachmittag erwarten, wenn weniger Menschen vor Ort sind.
Das Bauwerk sitzt auf einem Sumeru-Sockel mit Reliefbildhauereien, die Buddha-Figuren und Lotusblüten zeigen und Architekturstile aus der Liao-Dynastie fortsetzen. Diese Mischung aus Stilen verdeutlicht, wie religiöse und künstlerische Traditionen über mehrere Epochen hinweg weitergetragen wurden.
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