Diamantthron-Pagode des Zhenjue Si, Buddhistischer Tempel im Bezirk Haidian, Peking, China.
Der Zhenjue-Tempel ist ein buddhistisches Heiligtum in Haidian mit einer Grundstruktur, die fünf Pagoden trägt, vier an den Ecken und eine zentrale Pagode, die 17 Meter in die Höhe ragt. Die Anlage wurde zu einem Steinschnitzkunst-Museum umgestaltet und steht unter nationalem Denkmalschutz.
Das Heiligtum wurde 1270 vom buddhistischen Mönch Pakpa Lodro Gyeltsen gegründet und zeichnet sich durch seine robuste Steinstruktur aus. Es überstand Beschädigungen während des Zweiten Opiumkriegs und des Boxeraufstands und bewahrt seine ursprüngliche Form bis heute.
Die Tempelwände zeigen aufwändige Schnitzereien von tausend Buddhas, buddhistischen Symbolen, Tieren und Blumenmotiven auf weißen Marmoroberflächen. Diese kunstvolle Dekoration macht den Ort zu einem wichtigen Zeugnis der buddhistischen Steinmetzkunst.
Der Tempel liegt in einem ruhigen Bezirk und ist relativ einfach zu Fuß erreichbar, mit klaren Wegen zur Erkundung der verschiedenen Pagoden. Besucher sollten Zeit mitbringen, um die detaillierten Schnitzereien genau zu betrachten, insbesondere an den Marmorwänden.
Das Heiligtum basiert auf der architektonischen Tradition des indischen Mahabodhi-Tempels und verbindet östliche und westliche buddhistischen Designelemente. Die Ecks- und Zentralpagoden weisen unterschiedliche Schichtaufbau auf und zeigen sorgfältig durchdachte proportionale Konzepte.
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