Chumbi Valley, Gebirgstal in Xigazê, China
Chumbi Valley ist ein Bergtal, das sich südwärts vom tibetischen Hochland zwischen Sikkim und Bhutan erstreckt. Die Flüsse Khambu Machu und Tromo Chu fließen durch das Tal und vereinigen sich nahe der Siedlung Yatung.
Das Tal war schon lange ein wichtiger Handelsroute zwischen Regionen. Im Jahr 1890 wurde der Yatung-Markt durch ein Abkommen zwischen Großbritannien und dem Qing-Reich als offizieller Handelsplatz etabliert.
Das Tal beherbergt mehrere buddhistische Klöster, die traditionelle tibetische Religionspraktiken und Architekturstile bewahren. Die Ortsansässigen nutzen diese heiligen Stätten regelmäßig für Gebete und Zeremonien.
Der Zugang zum Tal erfolgt hauptsächlich über den Nathu-La-Pass, der mit Indien verbunden ist. Der Pass ist nur während bestimmter Monate für den Handelstransport zugänglich.
Das Tal liegt auf etwa 3.000 m Höhe und beherbergt östliche Himalaja-Laubwälder mit alpinen Strauchwiesen. Diese Höhenlage schafft ein besonderes Ökosystem, in dem spezialisierte Pflanzenarten wie Pedicularis chumbica gedeihen.
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