Enchey Monastery, Buddhistisches Kloster in Gangtok, Indien
Enchey Monastery ist ein tibetisch-buddhistisches Kloster am nördlichen Stadtrand von Gangtok, der Hauptstadt des indischen Bundesstaates Sikkim, und liegt auf einem Hügel mit weitem Blick über das Tal. Die Anlage besteht aus einer zentralen Gebetshalle mit Metalldach, flankiert von kleineren Nebengebäuden, in denen Mönche leben und Rituale durchführen.
Ein Einsiedler namens Lama Druptob Karpo soll im 19. Jahrhundert an dieser Stelle meditiert haben, und eine erste Gebetsstätte entstand um 1840. Das heutige Klostergebäude wurde 1909 auf Befehl des Chogyal, des Königs von Sikkim, errichtet, um die ältere Struktur zu ersetzen.
Das Kloster gehört zur Nyingma-Schule, einer der ältesten Richtungen des tibetischen Buddhismus, was sich in der Gestaltung der Gebetshalle und den dort aufgestellten Ritualobjekten widerspiegelt. Mönche führen hier täglich Zeremonien durch, und Besucher können in der Halle sitzen und die Gebete und Gesänge verfolgen.
Das Kloster liegt etwa 3 Kilometer nordöstlich des Stadtzentrums von Gangtok und ist über eine gut ausgeschilderte Straße erreichbar. Besucher sollten bedeckte Schultern und Knie tragen und auf lautes Verhalten in den Gebetsbereichen verzichten.
Im Kloster soll sich ein heiliges Schwert befinden, das einem lokalen Tantriker namens Lama Druptob Karpo gehörte und als Schutzgegenstand verehrt wird. Dieses Objekt gilt als direktes Erbe des Gründers und wird bis heute aufbewahrt.
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