Phodong Monastery, Tibetisches buddhistisches Kloster im Bezirk Mangan, Indien
Phodong Monastery ist ein tibetisch-buddhistisches Kloster im Distrikt Mangan, das seine Besucher mit alten Wandmalereien, kunstvollen Thangkas und religiösen Statuen in der Hauptgebetshalle beeindruckt. Die Räume sind mit feinen künstlerischen Details ausgestattet, die das religiöse Leben dieses Ortes widerspiegeln.
Das Kloster wurde 1740 unter Chogyal Gyurmed Namgyal gegründet, der den 9. Karmapa einlud, um buddhistische Lehren in Sikkim zu verbreiten. Diese Gründung markierte einen Wendepunkt in der Verbreitung dieser tibetischen Glaubenstradition in der Region.
Der Ort ist Schauplatz des Chaam-Tanzes, eines Festivals mit maskierten Mönchen, die während des zehnten Monats des tibetischen Kalenders traditionelle Tanzrituale aufführen. Diese Aufführungen sind Teil des religiösen Lebens und ziehen Besucher an, die die Praktiken dieser Gemeinschaft miterleben möchten.
Der Ort liegt etwa 28 Kilometer von Gangtok entfernt und beherbergt etwa 260 Mönche, die tägliche Gebetsrituale durchführen, die Besucher beobachten können. Wer die Gebete verfolgen möchte, sollte sich vorab über die besten Zeiten informieren, um dies respektvoll zu tun.
Das Kloster ist eine von drei wichtigen Karma-Kagyu-Ansiedlungen in Sikkim, zusammen mit Rumtek und Ralang, was zeigt, wie diese buddhistische Linie in der Region Fuß fasste. Diese Verbindung verdeutlicht den Weg, auf dem sich die Linie von einer zentralen Institution aus verbreitete.
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