Dêqên, Verwaltungspräfektur im Nordwesten von Yunnan, China.
Die Autonome Präfektur Diqing der Tibeter ist eine Verwaltungsregion im Nordwesten von Yunnan, China, die in einem Hochgebirge liegt und deren Hauptort Shangri-La ist. Die Präfektur umfasst mehrere Täler und Gebirgsketten und ist von tibetischer, Yi- und Han-Bevölkerung bewohnt.
Die Region war jahrhundertelang ein tibetisches Gebiet am Rande des chinesischen Reiches und wurde erst im 20. Jahrhundert vollständig in die Volksrepublik China eingegliedert. Der Hauptort hieß früher Zhongdian und wurde 2001 in Shangri-La umbenannt, um den Tourismus anzukurbeln.
Das Kloster Ganden Sumtseling aus dem 17. Jahrhundert ist das größte tibetisch-buddhistische Kloster in Yunnan und gilt als wichtiger religiöser Mittelpunkt der Region. Mönche leben und praktizieren dort täglich, und Besucher können die goldenen Dächer sowie die Gebetshallen aus nächster Nähe sehen.
Diqing ist über den Flughafen Shangri-La erreichbar, der Verbindungen zu größeren chinesischen Städten bietet. Die Höhenlage kann körperlich anspruchsvoll sein, daher empfiehlt es sich, die ersten Tage ruhig anzugehen und sich an die Bedingungen zu gewöhnen.
Drei der längsten Flüsse Asiens - der Jangtsekiang, der Mekong und der Saluen - fließen in der Präfektur in parallelen Tälern, ohne sich zu vermischen, obwohl sie sich auf engstem Raum befinden. Dieses seltene geografische Phänomen hat dazu geführt, dass das Gebiet als UNESCO-Weltnaturerbe anerkannt wurde.
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