Sacred Heart of Jesus Church, Bahang, Katholisches Kirchengebäude in Pengdang Xiang, China.
Die Kirche Sacré-Coeur Jesu steht auf einem kleinen Vorsprung über dem Dimaluo-Tal im Dorf Baihanluo. Sie ist aus Holz nach einem basilikalen Grundriss erbaut und besitzt eine chinesische Fassade mit hochgezogenen Dachschrägen. Ein kleiner Glockenturm mit Kegeldach befindet sich hinter dem Chor, und drei Rundbogentüren öffnen sich zu einem rechteckigen Hof, der von den Missionsgebäuden umschlossen wird.
Französische Missionare der Pariser Missionsgesellschaft gründeten die Station; Pater Annet Genestier ließ ab 1899 eine große Kirche errichten. Beim Zwischenfall von Baihanluo 1905 wurde sie zerstört und 1908 mit Entschädigungsgeldern wieder aufgebaut. Pater Georges André wirkte dort von 1921 bis 1952; nach der Schließung während der Kulturrevolution wurde der Gottesdienst Mitte der 1980er Jahre wieder aufgenommen.
Die Kirche gehört zum Tibetmissionsgebiet und wurde später dem Bistum Kangding unterstellt, obwohl das Dorf außerhalb der traditionellen tibetischen Region liegt. Ihr Name ehrt das Herz Jesu, und das Dorf Baihanluo wird von den Loutze bewohnt, einem Volk, das in diesem Hochtal älter ist als die Tibeter. Während der Kulturrevolution war der Gottesdienst verboten, Mitte der 1980er Jahre wurde er wieder aufgenommen.
Das Dorf ist nur zu Fuß oder zu Pferd erreichbar, auf 2.600 m Höhe; der Sila-Pass (4.400 m) und der Gniserla-Pass (4.000 m) sind von November bis Mai verschneit. Die Kirche steht auf einem kleinen Vorsprung über dem Dimaluo-Tal, der Hof der Mission dient als Vorplatz. Für den Weg nach Tsedjrong im Osten sind drei bis vier Tagesmärsche einzuplanen.
Die Kirche liegt auf etwa 2.600 Metern auf einem Sporn über dem Dimaluo-Tal, hinter sich Gipfel von über 5.000 Metern. Das Dorf ist nur zu Fuß oder zu Pferd erreichbar, und der Sila-Pass (4.400 m) und der Gniserla-Pass (4.000 m) sind von November bis Mai verschneit. Der amerikanische Forscher Joseph F. Rock, der die Mission Anfang der 1920er Jahre besuchte, nannte sie „letzten Vorposten des Christentums“.
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