Animas-La Plata Water Project, Wassertransfersystem zwischen Einzugsgebieten in Colorado, USA
Das Animas-La Plata-Wasserprojekt leitet Wasser zwischen zwei Flussbecken mittels Dämmen, Pumpstationen und unterirdischer Leitungen um. Es verbindet das Animas- und das La-Plata-Becken und versorgt dabei Regionen mit unterschiedlichen geografischen Gegebenheiten.
Das Projekt entstand nach Jahrzehnten der Verhandlungen, wobei der Bau 2002 begann und das Reservoir fertiggestellt wurde. Der See ist heute das Ergebnis einer langen Geschichte von Wasserkonflikten und Vereinbarungen zwischen verschiedenen Interessengruppen.
Der Name "Animas" stammt aus dem Spanischen und bedeutet "Seelen". Das Projekt prägt heute die Landschaft und zeigt, wie moderne Wassertechnik in einer historisch bedeutsamen Region wirkt.
Das Projekt befindet sich in einer abgelegenen Region in den Bergen Colorados, daher ist eine eigene Anreise erforderlich. Die meisten Besucher erkunden es von den nahegelegenen Städten Durango oder Farmington aus, von wo aus man verschiedene Zugangspunkte erreicht.
Das Kernstück ist der Lake Nighthorse, entstanden durch einen Damm aus gestampfter Erde, der Ende der 2000er Jahre vollendet wurde. Der See prägt heute die Landschaft und zeigt, wie Ingenieurbauwerke in dieser Bergregion Wasser speichert.
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