Ladrón Peak, Berggipfel in der Sierra Ladrones, New Mexico, Vereinigte Staaten.
Ladrón Peak ist der einzige größere Gipfel der Sierra Ladrones, eines kompakten Massivs zwischen dem Rio Puerco im Osten und dem Rio Salado im Südwesten, etwa 80 km südwestlich von Albuquerque. Sein Kern besteht aus präkambrischem Granit, einer magmatischen Intrusion und keinem Vulkan, trotz seiner kegeligen Form und der nahen Lavaströme. Der Gipfel ragt fast 1.370 m über das Rio-Grande-Tal 16 km östlich auf und trägt an seinen oberen Hängen Nadelwald.
Der Name stammt aus dem Spanischen und bezieht sich auf die Vergangenheit des Berges als Zufluchtsort für Apache-Krieger und Viehdiebe im 19. Jahrhundert. Diese Geschichte prägte seinen Ruf in der Region für Generationen.
Der Name Ladrón bedeutet „Dieb“, Sierra Ladrones „Diebesberge“: Navajo- und Apache-Raubzüge und später hispanische und angloamerikanische Viehdiebe nutzten das Gebirge als Versteck. Die vorgeschichtliche Nutzung reicht über 10.000 Jahre zurück, später folgten Mogollon- und Anasazi-Kulturen.
Der Aufstieg erfolgt über einen Wanderweg, der bei einer nahe gelegenen Autobahnausfahrt beginnt und Navigationsfähigkeiten sowie ausreichend Wasser erfordert. Besucher sollten auf die wechselnden Wetterbedingungen vorbereitet sein, besonders auf den höheren Lagen.
Trotz seiner Kegelform und der nahen Lavaströme ist der Ladrón Peak kein Vulkan, sondern eine Intrusion mit einem Kern aus präkambrischem Granit. Der Gipfel ragt fast 1.370 m über das Rio-Grande-Tal auf, das 16 km östlich liegt; das Gebirge ist eine Sky Island mit Nadelwald an den oberen Hängen, in dem Puma, Bär, Wapiti und wiederangesiedeltes Wüsten-Dickhornschaf leben.
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